Samstag, 5. August 2017

[Rezension] "Without Worlds" von Kerstin Ruhkieck - Eine düstere Dystopie, dessen Potential noch nicht ausgeschöpft ist!

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Titel: Without Worlds
AutorIn: Kerstin Ruhkieck
Verlag: Dark Diamonds
Format: Ebook
Seiten: 350
ISBN: 978-3-646-30021-5
Ersterscheinung: 31.03.2017

Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Preis: 4,99€
Kaufen: Amazon/ Carlsen

Meine Wertung: ღღ

Inhalt:

**Die Liebe stirbt zuletzt…**
Die 21-jährige Clara ist eine der wenigen Überlebenden einer untergegangenen Welt. Zusammen mit dem letzten Rest der Bevölkerung lebt sie im einzigen Gebäude, das nach der großen Erderschütterung stehen blieb: ein ehemaliges Luxushotel, das einsam in den Himmel hinaufragt und von todbringenden Kreaturen umzingelt ist. Als »roter Engel« ist es ihre trostlose Aufgabe, regelmäßig das Bett mit einem ihr zugewiesenen Mann zu teilen und dessen Nachkommen auszutragen. Bis eines Tages ein neuer Überlebender zum Teil der Gemeinschaft wird und ihr Leben eine Kehrtwendung nimmt…​
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Meine Meinung:

Ich hab mich riesig auf dieses Buch gefreut, da mich die "Forbidden Touch" - Trilogie der Autorin bereits völlig begeistert hab. Das Cover von Without Worlds finde ich sehr gelungen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. 

Nach dem Lesen bin ich nun ein wenig hin-und hergerissen. Das Thema finde ich unglaublich spannend gewählt und für mich gut vorstellbar. Auch die Beschreibung der Überlebenden und wie die Gesellschaft sich verändert ist realistisch beschrieben. Die Atmosphäre ist düster und wirkt hoffnungslos. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin.

Clara ist eine tapfere Protagonistin, die schon fast die Hoffnung auf eine bessere Welt oder ein besseres Leben aufgegeben hat. Die Verliebtheit in ihren Bruder hat mich anfangs ein wenig irritiert. Ihre Entwicklung im Verlauf der Geschichte gefällt mir jedoch gut. 

Kian hingegen ist und bleibt ein mysteriöser Charakter, der schwer zu deuten ist. 

Spannung, Action, überraschende Wendungen, aber auch ruhigere Momente wechseln sich ideal ab. Manche Szenen waren mir ein wenig zu ruhig und von Claras Gedanken an den Neuen überstrahlt.
Dennoch fehlt mir das gewisse Etwas. Ich habe beim Lesen das Gefühl gehabt, dass es noch einen zweiten Teil geben wird, denn für mich sind noch nicht alle Fragen über die untergegangene Welt zur Genüge beantwortet. Außerdem war das Ende für mich zu offen gehalten - es war für mich nicht Zufriedenstellend. 

Ein kleiner Hinweis: Die Sprache ist direkt, umgangssprachlich und manchmal sehr derb. Die Handlung regt zum Nachdenken an und wirkt manchmal auch verstörend - vielleicht ist es eher nichts für zartere Gemüter ;-)

Fazit:

Eine interessante Dystopie mit einer spannende Idee, dessen Potential noch nicht ausgeschöpft ist. Einerseits überraschend und actionreich, andererseits gibt es auch einige langatmige Momente. Lest selbst :-)


 




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